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Aus dem
Schulprogramm:
Konzept „Eine Welt“ (Unsere
Patenschule in Chibvuti)
Vorbemerkung:
Im Juni 2007
hat die Kultusministerkonferenz einen Orientierungsrahmen für den
Lernbereich Globale Entwicklung veröffentlicht. Darin ist festgeschrieben:
„Im
Blick auf die gemeinsame Verantwortung aller Menschen für die „Eine Welt“
ist auch die Schule gefordert, die Komplexität der zu lösenden Probleme und
ihre existentielle Relevanz darzustellen. Diese Aufgabe ist insgesamt so
bedeutsam, dass sie Bestandteil der Kerncurricula sein muss. … Diese Aufgabe
setzt neben entsprechender Wissensvermittlung eine verstärkte
Handlungs-orientierung des Unterrichts voraus, um neben dem
Problembewusstsein im Sinne globaler Verantwortung die Grundlagen für die
eigene Handlungs-fähigkeit zu legen.“ (KMK: Orientierungsrahmen für den
Lernbereich Globale Entwicklung, Bonn 2007, S.41).
In diesem
Sinne haben die Schul- und Gesamtkonferenz und der Schulelternbeirat im
Frühjahr 2009 entschieden, den Lernbereich „Eine Welt“ in das Schulprogramm
aufzunehmen und das Projekt „Patenschule in Chibvuti“ durch regelmäßige
Aktionen zu unterstützen. Das Profil „Eine-Welt-Schule“ wird damit als
kontinuierlicher Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit der Schule im
Schulprogramm verankert.
Unser
Ziel:
Soziales und globales
Lernen nach dem Motto „Viele kleine Menschen, an vielen kleinen Orten,
die viele kleine Schritte tun, können die Welt verändern.“
Unser
Konzept:
Verbindliche inhaltliche Kriterien:
1.
Unterrichtseinheiten zum Lernbereich „Eine Welt“ bzw. zum globalen Lernen
werden durch Beschluss der Fachkonferenzen in mindestens zwei der folgenden
Fächer in jedem Jahrgang aufgenommen: Sachunterricht, Deutsch, Religion,
Musik/Kunst.
2. Unser
Konzept orientiert sich an folgenden Zielen:
§
Vermittlung von altersangemessenen
Kenntnissen über die aktuellen, geographischen, gesellschaftlichen,
kulturellen sowie ökonomischen und ökologischen Voraussetzungen.
§
Im Rahmen der Möglichkeiten der
jeweiligen
Jahrgangsstufe werden Themen wie
Ökologie, Bevölkerungswachstum, Armutsbekämpfung, Friedenspolitik behandelt.
§
Schülerorientierung, Wertorientierung,
persönliches Engagement
§
Globale Mitverantwortung
Verbindliche Kriterien für das Schulleben:
1. In
Zusammenhang mit den oben erwähnten Zielen und der Behandlung von
Unterrichtseinheiten finden Projekte und Aktionen zur Unterstützung unserer
Patenschule statt, z.B. Schulfeste, Sponsorenlauf, Bastel- und Backaktionen,
Waffelbacken. Die Eltern und außerschulische Partner sind in die Projekte
fest eingebunden.
2. Die
Schule informiert die Schulgemeinde und die Öffentlichkeit regelmäßig über
alle Aktionen und Projekte durch die Presse, die Homepage, das
Schulprogramm, Flyer, Powerpointpräsentation und Ausstellungen im Schulhaus.
3. Die
Schülerinnen und Schüler werden regelmäßig durch die Lehrkräfte informiert.
Hierzu steht eine Foto-Show zur Verfügung, sowie Briefe, Bilder und
Geschenke, die uns aus Chibvuti geschickt wurden.
4. Es
besteht eine Arbeitsgruppe „Eine Welt“.
5. Im Rahmen
des Ganztagsangebotes wird darauf geachtet, dass regelmäßig
Arbeitsgemeinschaften zum „Globalen Lernen/Eine Welt“ angeboten werden.
(Beispiel: AG „Kinder rund um die Welt“)
6. In das
Konzept „Eine-Welt-Schule“ werden außerschulische Partner einbezogen, z.B.
Kirche, Mehrgenerationenhaus, Service-Clubs, Kunzwana Women’s Assoziation.
7. In die
schulische Arbeit werden regelmäßig Personen einbezogen, die authentisch
über das Leben in Entwicklungsländern, bzw. über ihre Mitarbeit in
Entwicklungsprojekten berichten können.
8. Sofern
die personellen und finanziellen Möglichkeiten vorhanden sind, soll der seit
2008 laufende Kurs „Mama und Papa lernen Deutsch“, in dem Mütter (und Väter)
aus acht bis zehn Nationen Deutsch lernen, fortgeführt werden.
9. Die
Besonderheit des Projekts wird im Schulleben bei Angeboten, Aktivitäten und
Ausstattung berücksichtigt.
§
Kochen nach Rezepten des Landes
(„Afrikanische Teestube“)
§
Bücher zum Thema in der Mediothek
§
Beschäftigung mit der Kultur, z.B. Bauen
von afrikanischen Hütten
§
Medien (CDs, Lernwerkstatt Afrika,
Material der ev. Kirche)
§
Lesungen, z.B. Afrikanische Märchen
§
Trommelwerkstatt
10. Die
Eigeninitiative der Kinder wird gefördert: Recherche im Internet,
Präsentation für die Eltern, Brief- und Email-Kontakte mit der Partnerschule
usw.
11. Alle
projektbezogenen Maßnahmen werden von der Schulleitung oder der
Arbeitsgruppe in der Schule koordiniert, begleitet und dokumentiert.
Ergänzung zum Schulprogramm
2007/08
(Laut Konferenzbeschluss vom 4. Juni 2009 )
Im
Schulprogramm wird der Punkt 5 „Schwerpunkte pädagogischer Arbeit“ im
Bereich „Schule und Gesundheit“ um folgendes Arbeitsfeld erweitert:
Arbeitsfeld Schule und Gesundheit: Eigenes Profilelement Eine-Welt
Im Juni 2007
hat die Kultusministerkonferenz einen Orientierungsrahmen für den
Lernbereich Globale Entwicklung veröffentlicht. Darin ist festgeschrieben:
„Im Blick
auf die gemeinsame Verantwortung aller Menschen für die „Eine Welt“ ist auch
die Schule gefordert, die Komplexität der zu lösenden Probleme und ihre
existentielle Relevanz darzustellen. Diese Aufgabe ist insgesamt so
bedeutsam, dass sie Bestandteil der Kerncurricula sein muss. … Diese Aufgabe
setzt neben entsprechender Wissensvermittlung eine verstärkte
Handlungs-orientierung des Unterrichts voraus, um neben dem
Problembewusstsein im Sinne globaler Verantwortung die Grundlagen für die
eigene Handlungs-fähigkeit zu legen.“ (KMK: Orientierungsrahmen für den
Lernbereich Globale Entwicklung, Bonn 2007, S.41).
In diesem
Sinne haben die Schul- und Gesamtkonferenz und der Schulelternbeirat
entschieden, den Lernbereich „Eine Welt“ in das Schulprogramm aufzunehmen
und das Projekt „Patenschule in Chibvuti“ durch regelmäßige Aktionen zu
unterstützen. Das Profilelement „Eine-Welt-Schule“ wird damit als
kontinuierlicher Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit der Schule im
Schulprogramm verankert.
Verbindliche inhaltliche Kriterien:
1.
Unterrichtseinheiten zum Lernbereich „Eine Welt“ bzw. zum globalen Lernen
werden durch Beschluss der Fachkonferenzen in mindestens zwei der folgenden
Fächer in jedem Jahrgang aufgenommen.
§
Sachunterricht
§
Deutsch
§
Religion
§
Musik/Kunst
2. Unser
Konzept orientiert sich an folgenden Zielen:
§
Vermittlung von altersangemessenen
Kenntnissen über die aktuellen, geographischen, gesellschaftlichen,
kulturellen sowie ökonomischen und ökologischen Voraussetzungen.
§
Im Rahmen der Möglichkeiten der
jeweiligen
Jahrgangsstufe werden Themen wie
Ökologie, Bevölkerungswachstum, Armutsbekämpfung, Friedenspolitik behandelt.
§
Schülerorientierung, Wertorientierung,
persönliches Engagement
§
Globale Mitverantwortung
3. In
Zusammenhang mit den oben erwähnten Zielen und der Behandlung von
Unterrichtseinheiten sind die Aktionen und Projekte zur Unterstützung
unserer Patenschule in Chibvuti verbunden.
4. Die
Schule informiert die Schulgemeinde und die Öffentlichkeit regelmäßig über
alle Aktionen und Projekte.
5. Es
besteht eine (Lehrer-Eltern-)Arbeitsgruppe „Eine Welt“.
6. Im Rahmen
des Ganztagsangebotes wird darauf geachtet, dass regelmäßig eine AG
„Globales Lernen/Eine Welt“ angeboten wird.
Beispiel: AG „Kinder rund um die Welt“
7. In das
Konzept „Eine-Welt-Schule“ werden außerschulische Partner einbezogen, z.B.
Kirche, Mehrgenerationenhaus, Service-Clubs.
8. In die
schulische Arbeit werden regelmäßig Personen einbezogen, die authentisch
über das Leben in Entwicklungsländern, bzw. über ihre Mitarbeit in
Entwicklungsprojekten berichten können.
Standortbestimmung: Eine-Welt-Schule
1.
Lehren und Lernen
a) Die
Inhalte des Projektes sind im Unterricht verankert. Vor allem im Religions-,
Deutsch- und Sachunterricht wurden Unterrichtseinheiten zum Thema „Eine-Welt“
aufgenommen.
b)
Projektbezogene Aktivitäten finden regelmäßig statt.
Beispiele: AG „Kinder rund um die Welt“, AG „Eine-Welt-Laden“,
Brief/Emailaustausch mit der Patenschule, Lesung: Afrikanische Märchen
c)
Projektbezogene Aktivitäten vollziehen sich durch Öffnung nach außen:
Beispiele: Schulfeste, Sponsorenlauf, Bastel- und Backaktionen,
Waffelbacken.
d) Das
Projekt entwickelte sich durch Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche
und der NGO Kunzwana Women’s Association, Leiterin Emma Mahlunge,
in Simbabwe.
e) Neben dem
Projekt „Unsere Patenschule in Chibvuti“ bieten wir seit dem Schuljahr
2008/09 einen Kurs „Mama und Papa lernen Deutsch an“, in dem Mütter (und
Väter) aus 8 -10 Nationen Deutsch lernen, bzw. über das deutsche Schulsystem
informiert werden, um ihre Kinder beim Lernen besser unterstützen zu
können.
2.
Arbeitsplatz/Lebensraum
a) Es
besteht ein Informationsfluss über das Projekt an alle neuen Lehrkräfte und
die Eltern durch die Homepage, das Schulprogramm, Flyer,
Powerpoint-präsentation und die Ausstellung im Schulhaus.
Die Klassen
werden regelmäßig durch die Lehrkräfte informiert. Hierzu steht eine
Foto-Show zur Verfügung, sowie Briefe, Bilder, Geschenke, die uns aus
Chibvuti geschickt wurden.
b) Im
Schulgebäude wird das Projekt präsentiert, sodass sich die Schulgemeinde
regelmäßig über den aktuellen Stand informieren kann.
c) Die
Besonderheit des Projekts wird im Schulleben bei Angeboten, Aktivitäten und
Ausstattung berücksichtigt.
Ø
Kochen nach Rezepten des Landes
(„Afrikanische Teestube“)
Ø
Bücher zum Thema in der Mediothek
Ø
Beschäftigung mit der Kultur, z.B. Bauen
von afrikanischen Hütten
Ø
Medien (CDs, Lernwerkstatt Afrika,
Material der Kirchen)
d) Die
Eltern werden in das Projekt eingebunden. Sie organisieren seit Jahren das
Waffelbacken zugunsten der Patenschule und übernehmen die Organisation der
Schulfeste.
3.
Leitungsebene
a) Das
Projekt ist im Schulprogramm verankert.
b) Die
Kontakte zu den projektbezogenen außerschulischen Partnern werden regelmäßig
gepflegt.
c) Die
Eigeninitiative der Kinder wird gefördert.
d) Alle
projektbezogenen Maßnahmen werden von der Schulleitung/Team in der Schule
koordiniert, begleitet und dokumentiert. |